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Bayern Innovativ
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Innovationsgutscheine
Das „schnelle“ Förderprogramm in drei Varianten
für kleine Unternehmen / Handwerksbetriebe in Bayern

Förderbedingungen


Was wird gefördert?

Gefördert werden ausschließlich Leistungen externer Entwicklungs- oder Forschungseinrichtungen.

Folgende Tätigkeiten können gefördert werden:

  •  Werkstoff- und Designstudien

  •  Studien und Konzepte zur Fertigungstechnik

  •  Konstruktionsleistungen, Service Engineering

  •  Prototypenbau und Design

  •  Produkttests zur Qualitätssicherung

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe, die ihren Sitz in Bayern haben. Ferner sind Existenzgründerinnen und -gründer antragsberechtigt, die in Bayern gründen werden. Die Unternehmensgründung muss dabei spätestens zum Zeitpunkt der Abrechnung des Innovationsgutscheins formal erfolgt sein.

  • Als kleine Unternehmen gelten Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten (umgerechnet in Vollzeitäquivalente) und einem Vorjahresumsatz bzw. einer Vorjahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. € (einschließlich aller verbundenen Unternehmen). Verbunden sind u. a. Unternehmen, die zu 25 % oder mehr des Kapitals oder der Stimmrechte im Besitz von einem oder mehreren Unternehmen gemeinsam stehen.

  • Ein Unternehmen ist ferner nicht förderfähig, wenn 25 % oder mehr des Kapitals oder seiner Stimmrechte direkt oder indirekt von einer oder mehreren öffentlichen Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts einzeln oder gemeinsam kontrolliert werden, davon ausgenommen sind bestimmte öffentliche Anteilseigner, wie z.B. staatliche Beteiligungsgesellschaften.
  • Es gilt die Definition von kleinsten und kleinen Unternehmen nach Anhang I der AGVO.

  • Die Förderung ist unternehmensbezogen, bei Existenzgründerinnen und -gründern personenbezogen.

  • Bei den Unternehmen muss es sich ferner um ein kleines Unternehmen handeln, an dem eingetragene Vereine, als gemeinnützig anerkannte juristische Personen oder Religionsgemeinschaften nicht mit Mehrheit beteiligt sind.

Wie wird gefördert?

  • Der Fördersatz beträgt grundsätzlich 40%.

  • Bei Vorliegen der nachstehenden Bedingungen erhöht sich der Fördersatz jeweils um 10 Prozenpunkte:

    • (Haupt-)Sitz des Unternehmens in einer "Region mit besonderem Handlungsbedarf" (gemäß der jeweils aktuellen Gebietskulisse, siehe  Fördergebiete).
    • Beauftragung einer Hochschule bzw. vergleichbaren außeruniversitären Forschungseinrichtung (gilt nicht für den Innovationsgutschein spezial).

  • Für den Innovationsgutschein 1 und 2 gilt: Der Aufschlag von 10 Prozentpunkten wird gewährt, wenn mindestens 51% der Nettoangebotssumme auf die Hochschule o.ä. entfallen.

  • Der errechnete und bewilligte Fördersatz wird bei Verwendungsnachweisprüfung erneut geprüft. Sofern sich die obengenannten Bedingungen verändert haben, erfolgt ein Abschlag der jeweiligen anerkannten Prozentpunkte.

  • Im Rahmen eines Innovationsvorhabens können mehrere Innovationsgutscheine gewährt werden.

  • Pro Antragsteller können innerhalb von drei Jahren max. fünf Innovationsgutscheine bewilligt werden.
    Davon max. zwei als Innovationsgutschein 1, max. zwei als Innovationsgutschein 2 und einer als Innovationsgutschein spezial.

    Berücksichtigt werden alle Bewilligungen innerhalb der letzten drei Jahre. Die Berechnung erfolgt vom Zeitpunkt der Antragstellung.
  • Unternehmen, die sich zu einem größeren Vorhaben zusammenschließen, können ihre Innovationsgutscheine kumulieren. Es können maximal 4 Innovationsgutscheine kumuliert werden. Dabei müssen alle beteiligten Unternehmen in den Innovationsprozess direkt eingebunden sein und die Verwertung der Produktinnovation anstreben. Reine Vermarktungs- oder Vertriebspartner bzw. Subunternehmerschaften sind nicht förderfähig.

  • Im Übrigen darf neben dieser Förderung für die Finanzierung der im Antrag angeführten FuT-Dienstleistung keine weitere öffentliche Förderung in Anspruch genommen werden.

  • Soweit keine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht, kann auch die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als zuwendungsfähig anerkannt werden.